Grumbiernsterz mit add ons
Hier kommt endlich die auf "Paulchens FoodBlog?!" geforderte Erklärung für Grumbiernsterz mit add ons.
Nachdem mich die Kollegen in unserer 'Büroküche' mit Waldviertler Spezialitäten wie "Meiserln mit Erdäpfelpüree" beglückt haben, hielt ich es für angebracht meine Umgebung einmal mit WIRKLICH GUTEM Essen zu erfreuen.
Eine meiner liebsten Kindheitserinnerungen in dem Zusammenhang ist der freitägliche Mittagssterz (zumindest die Variante mit Kartoffeln statt Bohnen). Prinzipiell ist ja der Sterz ja ein typisch österreichisches Gericht, allerdings gibt es je nach Gebiet eine völlig unterschiedliche Zubereitungsart. Meine hat auf alle Fälle den Kollegen sehr gut gemundet, wie man schon bei Paulchen sieht. Das qualifiziert - finde ich - das Gericht auch als Beitrag zum derzeit laufenden Gartenkochevent Kartoffeln.
Außerdem bietet das Gericht aber auch viele Variationsmöglichkeiten bei Tisch. Frei nach dem Motto Pimp my Sterz:




Nachdem mich die Kollegen in unserer 'Büroküche' mit Waldviertler Spezialitäten wie "Meiserln mit Erdäpfelpüree" beglückt haben, hielt ich es für angebracht meine Umgebung einmal mit WIRKLICH GUTEM Essen zu erfreuen.
Eine meiner liebsten Kindheitserinnerungen in dem Zusammenhang ist der freitägliche Mittagssterz (zumindest die Variante mit Kartoffeln statt Bohnen). Prinzipiell ist ja der Sterz ja ein typisch österreichisches Gericht, allerdings gibt es je nach Gebiet eine völlig unterschiedliche Zubereitungsart. Meine hat auf alle Fälle den Kollegen sehr gut gemundet, wie man schon bei Paulchen sieht. Das qualifiziert - finde ich - das Gericht auch als Beitrag zum derzeit laufenden Gartenkochevent Kartoffeln.
Außerdem bietet das Gericht aber auch viele Variationsmöglichkeiten bei Tisch. Frei nach dem Motto Pimp my Sterz:

Pimp my Sterz 1: Die Grundvariante mit Grammeln

Pimp my Sterz 2: Mit Kompott (= süß)

Pimp my Sterz 3: Mit Mohn, Zucker und Kompott (= süßer)

Pimp my Sterz 4: Mit Vanilleeis, Schlagobers und Schokosauce (= am süßesten)
Nachdem es meine Oma mit den Mengen nie so genau nahm, sind - wie bei Jamie Oliver - alle Mengenangaben "ohne Gewähr".
Zutaten für 4 Portionen:
500 g Glattes Mehl
300 g Kartoffeln (geschält und geschnitten)
2 Zehen Knoblauch
2 EL Salz
50 g Butter (oder Schmalz)
Wasser für Kartoffeln
Zubereitung:
Die geschälten, geschnittenen Kartoffeln inkl. dem ganzen Knoblauch in ausreichend Wasser weich kochen, grob zerdrücken und weiter kochen lassen. Mehl in einem Topf auf mittlerer Flamme unter ständigem Rühren erwärmen. (Als Test kann man ein bißchen Mehl auf die Handinnenfläche legen. Fühlt es unangenehm heiß an, dann paßt die Temperatur.)
Das Kartoffelwasser (inkl. der kleinen Stücke) mit einer Schöpfkelle sturzartig solange in das Mehl kippen, bis die Masse grobe Klumpen bildet und fast kein loses Mehl mehr vorhanden ist.
Alles auf ein Brett stürzen, abkühlen lassen und danach klein schneiden. Knapp vor dem Essen, Butter (oder Schmalz) sehr heiß werden lassen und den Sterz hinein geben. (Sollte man zuwenig Fett erwischt haben, kann man in einem anderen Topf noch weitere Butter erhitzen und danach über den Sterz gießen).
Grundsätzliches:
die Mengen der Zutaten können jederzeit unabhängig von einander - nach Gefühl - variiert werden. Es gibt nur zwei wichtige Bedingungen:
- das Kartoffelwasser muß KOCHEN, bevor es zum Mehl kommt.
- das Fett muß heiß sein, wenn sie mit dem Sterz in Berührung kommt
Eigentlich ganz einfach - oder *gg*!
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- Geschrieben von:
- Administrator um
23.11.2006 / 14:21
Last updated 30.07.2010
- Kategorie:
- Dahoam

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